Die technische Analyse mit der Charttechnik

Uwe
Uwe
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Um die Herkunft der Charttechnik zu erläutern bedarf es eine Rückreise in die Geschichte Amerikas. Mithilfe der Charttechnik auch technische Analyse genannt werden unsere Finanzprodukte auf eine besondere Art und Weise unter die Lupe genommen. Dabei werden Kursverläufe grafisch dargestellt man nennt dies den Chart. Es werden vergangene Muster im Chart dargestellt und damit wird versucht zukünftige Kursverläufe vorherzusagen. Es kommen hier eine Vielzahl von charttechnischen Formationen und unterstützenden Indikatoren zum Einsatz. Noch dazu kommt den richtigen Zeitpunkt für den Kauf bzw. den Verkauf eines Wertpapiers zu bestimmen. Die technische Analyse mit der Dazugehörigen Charttechnik und nicht zu vergessen auch der Markttechnik ist sie der Gegenpol zur Fundamentalanalyse. Die Fundamentalanalyse stützt sich ausschließlich auf die wirtschaftliche Entwicklung und Kennzahlen eines Wertpapiers. Im weiteren verlauf können wir einiges aus der Technischen Analyse lernen aber auch aus der Charttechnik lernen was ohne hin fast das Gleiche ist. Aber jetzt mehr zur Geschichte.

Die Charttechnik-Analyse

Die Technische-Analyse ist der Gegenpol zur Fundamental-Analyse

Die Dow-Theorie wurde vom Herausgeber des Wall Street Journal und Erfinder der Dow Jones-Indizes, Charles H. Dow, entwickelt und bildet die Grundlage der heutigen Technischen Analyse. Grundlage der Theorie ist die Annahme, dass sich alle für den Finanzmarkt relevanten Nachrichten unmittelbar in den Aktienkursen widerspiegeln. Unter Verwendung des Dow Jones Industrial Average stellt Dow fest, dass die Märkte Trends folgen, die eher andauern als enden. Die Dow-Theorie charakterisiert einen Aufwärtstrend infolge konstant höherer und niedrigerer Spitzen. Das Ende eines Trends steht daher unmittelbar bevor, sobald ein früheres Hoch nicht mehr erreicht wird oder wenn ein aktuelles Tief unter das vorherige Tief fällt. Umgekehrt gelten für Abwärtstrends die gleichen Annahmen. Weiterhin stellt die Dow Theorie fest, dass es 3 sich mitunter überlagernde und gegenläufige Trends gibt, und zwar zum einen den primären Trend mit einer Dauer von über einem Jahr, dann die sekundären Trends, die zwischen einigen Wochen und mehreren Monaten andauern und zuletzt die tertiären Bewegungen, die von einigen Stunden bis hin zu einem Monat variieren. Eine andere Erkenntnis der Dow Theorie betrifft den Aufbau von längerfristigen Trends, der sich in 3 Phasen gliedern lässt. Der Beginn ist die Akkumulation, in der sich die Kurse wegen der Zurückhaltung der Anleger eher seitwärts bewegen.

Darauf folgt die Ausbruchsphase mit stark steigenden oder fallenden Kursen. Anschließend tritt die Distributionsphase ein, die sich wieder in einer Seitwärtsbewegung äußert. Dabei geht die Dow Theorie davon aus, dass stärkere Kursbewegungen auch von hohen Umsätzen bestätigt werden müssen, damit von einem langfristigen Trend ausgegangen werden kann. Diese Erkenntnisse basieren hauptsächlich auf der Preisentwicklung des Industrie-Average, weshalb die Dow-Theorie um einen Vergleich mit dem Transportation Index erweitert wurde. Wenn einer der beiden Indizes nicht mehr mit dem Trend des anderen übereinstimmt, ist mit einer Trendumkehr zu rechnen. Wie wir unschwer erkennen können, stützt sich die gesamte heutige technische Analyse auf Dows alter aber immer noch aktueller Theorie. Im Gegensatz zur Fundamentalanalyse ist die Technische Analyse einfacher zu verstehen. Durch die Vielzahl von Chartanalyse Software und einer Vielzahl von Indikatoren ist das heutige Analysieren der Märkte etwas einfacher geworden. Das Schwierigste an dieser Analysemethode ist scheinbar die Beurteilung der vorliegenden Trendstruktur wie Aufwärtstrend, Abwärtstrend und die Seitwärtsfase. Die Charttechnik geht davon aus das alle wirtschaftlichen Parameter schon im Chart enthalten sind. Empfehlenswert ist lediglich sich aus den Märkten herauszuhalten, wenn Fundamentale bzw. Wichtige Wirtschaftszahlen veröffentlicht werden. Weil diese zu irrationalen Kursschwankungen führen können. Die technische Analyse kann man in eine Vielzahl von unter Kategorien unterteilen.

Mein Lieblingsthema die Markttechnik

Wie bin ich an das Thema Markttechnik gekommen? Wie ich Euch ja schon mitgeteilt habe war ich sehr lange auf der Suche nach dem Perfekten Daytrading Einstieg. Schließlich kam mir der Name Michael Voigt mit seinem Buch: ,,Das große Buch der Markttechnik″unter die Hände. Fragt mich jetzt nicht wie in Gottesnamen ich genau auf Ihn gekommen war, Fakt ist eines, dieses Buch, was ich als aller erstes gelesen habe, was überhaupt mit dem Börsenhandel zu tun hatte. War letztendlich der Punkt, an dem ich mit dem Virus Börsenhandel infiziert wurde. Aber warum war das so? Michael Voigt hatte ein Bestseller Werk verfasst was jeden einzelnen, sei es Anfänger oder fortgeschrittenen, in seinen Bann ziehen konnte. Er verknüpfte als aller erster, den fachlichen Teil mit dem Romanteil so gekonnt, das man nicht wie bei vielen Fachbüchern schon nach der dritten Seite die Nase voll hatte. Er erzählt in seinem ersten Buch Das große Buch der Markttechnik″ und fortführend mit der Händler″ Reihe 1–8 die Geschichte des Jungen Händlers Philip, so authentisch das sich mit großer Sicherheit viele von uns Tradern in diesen Büchern wieder erkennen werden. Ein muss für jeden angehenden Daytrader es wird Euch einen Mehrwert bieten, wie kaum ein anderes Fachbuch was sich mit der Markttechnik beschäftigt.

       

Die 4 wichtigsten unter Kategorien der technischen Analyse:

Die Charttechnik, die Markttechnik, die Candle-Stick-Analyse und nicht zu vergessen die Indikatoren und Oszillatoren gehören alle samt zur technischen Analyse. Jetzt werdet ihr euch zu Recht fragen was ist der Unterschied zwischen der Charttechnik und beispielsweise der Markttechnik. Die Basis der Charttechnik ist Zweifels ohne die Markttechnik. Bei der Markttechnik versucht man sich in andere Marktteilnehmer hineinzuversetzen, der Markttechniker stellt sich stets die fragen, wer kauft nach mir und wo entsteht Bewegung. Dies wird grundsätzlich ohne Indikatoren und Oszillatoren analysiert also nur am reinen Chart.

Du solltest unterscheiden zwischen Charttechnik, Markttechnik, Candle-Stick-Analyse und Indikatoren.

Anders ist dies bei der Charttechnik Analyse, hier werden Chart Muster, Indikatoren und Oszillatoren zur Vorhersage des Weiteren Chartverlaufs herangezogen. Über eines sollten wir „Markttechniker“ uns aber in klaren sein die zugrundeliegende Kursbewegung resultiert nur aus Angebot und Nachfrage. Alle Bewegungen seien sie aufwärtsgerichtet oder verlaufen abwärts sind nichts anderes als Abbildungen des Kaufs oder dem Verkauf der Marktteilnehmer. Ein steigender Kurs würde demzufolge bedeute, dass die Nachfrage größer ist als das Angebot, dreht der Kurs in abwärts Richtung bedeutet das, das Angebot größer ist als die Nachfrage. Die grundlegende Lehre der Markttechnik beruht darauf, dass jeder Chart aus Bewegung und Korrektur besteht. Das vermeidbar schwierige an der Sache sind die Zeiteinheiten. Das Heißt, wenn beispielsweise der Tageschart eine Seitwärtsfase aufweist kann der Stundenchart einen Aufwärtstrend oder ebenso gut einen Abwärtstrend aufweisen, dies gilt natürlich auch für andere Zeiteinheiten.

Mit dem ersten, was wir tun müssen, um mit dem Börsenhandel zu beginnen, finde deine Zeiteinheiten, die zu dir passen. Was Heißt das genau? Als ich mit dem Börsenhandel anfing, irrte ich von Zeiteinheit zu Zeiteinheit, ich war ständig auf der Suche nach dem Perfekten Trend, egal in welcher Zeiteinheit ich handelte im Minutenchart genauso wie im 10 Minutenchart oder auf der Stunde Hauptsache einen Trend. Meine Verluste waren enorm. Da ich aber immer schon Respekt, vielleicht sogar Angst vor den Märkten hatte, handelte ich von Anfang an mit einem Demokonto. Erst nach und nach erkannte ich die zusammenhänge zwischen den Zeiteinheiten. Mir war lange nicht klar was ist die Großwetterlage und wie sind die Zeiteinheiten miteinander verschachtelt. Meine wichtigste Erkenntnis zu dieser Zeit war, um so kleiner die Zeiteinheit war je mehr Stress baute sich in mir auf. Auf Minutenbasis ging mir das alles viel zu schnell und es wurde immer hektischer. Ich konnte mein Trading Journal nicht lückenlos führen und meine Freizeit, die ich mit der Familie verbrachte wurde, immer weniger. Nun versuchte ich es auf der 5 Minutenbasis dies war auch nicht Stressfreier, denn ich beachtete nicht den übergeordneten Trend. Eines kann ich heute noch sagen mit einem Demokonto sollte man auf jeden Fall beginnen man kann ohne finanzielle Verluste seine Erfahrungen sammeln, auch wenn viele Kritiker sagen, ein echt Geld, Konto ist etwas ganz anderes. Das stimmt im grundlegenden aber meiner Meinung nach nützt es dir nichts, wenn du auf dem Weg zum Börsenhändler alles Kapital, was du zur Verfügung hast, verlierst. Setze dein Echtgeld erst ein, wenn du im Demomodus dauerhaft gewinne, generieren kannst …

 

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